Österreichische Touristen in Not Datum: 10-11-2005 Text: Dominik Fotos: Dominik/Freunde
zwischen Bauarbeitern und Plastik
Nicaragua, ein komplett eigenes Kapitel was Reisen und Tourismus betrifft wurde wieder mal auf seine fremdenverkehrstechnischen Kapazitäten geprüft.
Diesmal sollte El Velero - ja wie soll man sagen, ein"eingeschlafenes Örtchen am Strand" - für eine Exkursion herhalten. Was wir vorfanden war aus bautechnischer Sicht durchaus beeindruckend, nicht nur stand schweres Gerät am Strassenrand, nein, so war auch der schwarze Bauarbeiter der einzige überhaupt und der einzige in gebückter Haltung. Wir liesen uns nicht einschüchtern und begaben uns geradewegs in den Käfig...
Am Strand angekommen wurde umgehend das Nachtquartier aufgeschlagen. Ein Palmhütte mit Netz und Kite sollte reichen für eine Nacht die stürmisch werden sollte.
Und in der Tat, sie hielt den Stürmen mehr oder weniger gut stand, oder zumindest besser wie wir. Erstaunlich war weiters wozu so ein JN-Kite nicht alles gut ist. Das wilde Ding war fast wasserdicht und hat wieder einmal mehr seine Leistungsfähigkeit in aussergwöhnlichen, böigen Umständen unter Beweis gestellt.
Viel trauriger war schon die Entdeckung des Mülls auf diesem Strand, ja sogar im, so wir annahmen, einzigem Brunnen dieses Ortes war Müll vorzufinden. Doch wie uns einer von den Wachleuten versicherte wird spätesten in der "Semana Santa" ordentlich aufgeräumt. Ob wir dann vielleicht nochmals hinfahren?
Es bleibt abschliessend noch zu sagen dass El Velero eine Reise wert war. Sicher ist jedoch dass man in unseren europäischen Breiten eine andere Auffassung von Tourismus hat und österreichische Touristen in Not sicherlich mit anderen Problemen kämpfen würden als sie es hier taten. Abschliessend bleibt nur zu hoffen dass auch die Bauarbeiten bis zur Semana Santa abgeschlossen sein werden um zumindest die Zufahrt zum Paradies so reibungslos wie möglich ablaufen lassen zu können.
Viel trauriger war schon die Entdeckung des Mülls auf diesem Strand, ja sogar im, so wir annahmen, einzigem Brunnen dieses Ortes war Müll vorzufinden. Doch wie uns einer von den Wachleuten versicherte wird spätesten in der "Semana Santa" ordentlich aufgeräumt. Ob wir dann vielleicht nochmals hinfahren?
Es bleibt abschliessend noch zu sagen dass El Velero eine Reise wert war. Sicher ist jedoch dass man in unseren europäischen Breiten eine andere Auffassung von Tourismus hat und österreichische Touristen in Not sicherlich mit anderen Problemen kämpfen würden als sie es hier taten. Abschliessend bleibt nur zu hoffen dass auch die Bauarbeiten bis zur Semana Santa abgeschlossen sein werden um zumindest die Zufahrt zum Paradies so reibungslos wie möglich ablaufen lassen zu können.




