Drehbare Kitebar Datum: 04-08-2002 Text: Dominik Fotos: Matl
mit zentraler Leash
Hier ist das "neue" Safetysystem für alle, die sich mit Wichards und Ähnlichem nicht
anfreunden können. Für Kiter, die Einfachheit und gleichzeitig Funktionalität lieben aber trotzdem auf eine Safetyleash
nicht verzichten möchten. Für Profis, die trotz Safetyleash aber ohne Einschränkung ihr komplettes Trickrepertoire
abspulen, und für Wakestyler, die sicher ihre ausgehängten Tricks zelebrieren wollen.
Mittlerweile gibt es schon einige Safetyleashsysteme, die ein Drehen der Bar erlauben. Da das im Sommer 2002 noch nicht der Fall war, bzw. ein Wichard oder Solid Haken die einzigen Systeme waren, die dies erlaubten, habe ich mich drann gemacht endlich meine Idee mit der Safetyleash durch die Öse auszuprobieren. Ich wollte nämlich eine Bar, die es erlaubt auch ausgehängt Manöver zu springen, einen Raily z.B., switch to blind zu fahren oder Monkey-Sprünge zu vollziehen. Nach ein bisschen Herumprobieren und Nachdenken bin ich auf ein sehr zufriedenstellendes Resultat gekommen. Das Ergebnis ist eine äußerst praktische, optisch saubere, elegante und multifunktionale Bar mit einer Safetyleash, die nicht mehr behindert, und viele auf dem Markt erhältliche Teile in den Schatten stellt. Mittlerweile ist diese Bar in ausgereifter und perfektionierter Version bei den Cabrinha Sonic Kites standardmäßig im Lieferumfang enthalten. Hier gebührt der Dank Alex Schwab, der die Idee in Serienproduktion umsetzte.
Was mich sonst noch sehr an den herkömmlichen Bars störte, waren die geknoteten und dicken Führungsleinen, die bei werkseitig ausgelieferten Bars oft sogar den Kreuzungspunkt nach Verdrehen der Leinen darstellten. Hier habe ich in dicker Dyneema-Leine (wie sie bei Slingshotbars verwendet wird) die Lösung gefunden. Sie lässt sich hervorragend spleißen, ist leicht und zugleich sehr robust.
Das Problem der dehnbaren, jedoch nicht hinderlichen Safetyleash wurde eigentlich eher durch Zufall gelöst, in einem Sportgeschäft kam mir die Kabelleash für Bodyboards unter, sie besitzt beiderseits einen Wirbel (was sich als vorteilhaft herausgestellt hat) und ist zudem noch sehr robust gebaut. Doch so ein Teil ist schwierig zu bekommen und nicht Pflicht für die Funktionalität der Bar. Eine leicht dehnbare, aber robuste Kiteleash erfüllt den Zweck genauso.
Mittlerweile gibt es schon einige Safetyleashsysteme, die ein Drehen der Bar erlauben. Da das im Sommer 2002 noch nicht der Fall war, bzw. ein Wichard oder Solid Haken die einzigen Systeme waren, die dies erlaubten, habe ich mich drann gemacht endlich meine Idee mit der Safetyleash durch die Öse auszuprobieren. Ich wollte nämlich eine Bar, die es erlaubt auch ausgehängt Manöver zu springen, einen Raily z.B., switch to blind zu fahren oder Monkey-Sprünge zu vollziehen. Nach ein bisschen Herumprobieren und Nachdenken bin ich auf ein sehr zufriedenstellendes Resultat gekommen. Das Ergebnis ist eine äußerst praktische, optisch saubere, elegante und multifunktionale Bar mit einer Safetyleash, die nicht mehr behindert, und viele auf dem Markt erhältliche Teile in den Schatten stellt. Mittlerweile ist diese Bar in ausgereifter und perfektionierter Version bei den Cabrinha Sonic Kites standardmäßig im Lieferumfang enthalten. Hier gebührt der Dank Alex Schwab, der die Idee in Serienproduktion umsetzte.
Was mich sonst noch sehr an den herkömmlichen Bars störte, waren die geknoteten und dicken Führungsleinen, die bei werkseitig ausgelieferten Bars oft sogar den Kreuzungspunkt nach Verdrehen der Leinen darstellten. Hier habe ich in dicker Dyneema-Leine (wie sie bei Slingshotbars verwendet wird) die Lösung gefunden. Sie lässt sich hervorragend spleißen, ist leicht und zugleich sehr robust.
Das Problem der dehnbaren, jedoch nicht hinderlichen Safetyleash wurde eigentlich eher durch Zufall gelöst, in einem Sportgeschäft kam mir die Kabelleash für Bodyboards unter, sie besitzt beiderseits einen Wirbel (was sich als vorteilhaft herausgestellt hat) und ist zudem noch sehr robust gebaut. Doch so ein Teil ist schwierig zu bekommen und nicht Pflicht für die Funktionalität der Bar. Eine leicht dehnbare, aber robuste Kiteleash erfüllt den Zweck genauso.
Vorteile des Systems
- Kompaktheit
- Keine Knoten mehr an den Leaderlines, die beim Abrollen der Leinen hinderlich sein könnten
- kurze Leaderlines, mehr Platz auf den Wickelvorrichtungen
- kein seperates Aussortieren der Safetyleash (Tampen) beim Abrollen
- die Safetyleash ist immer am Trapez befestigt, man braucht sie vor dem Start nur mit dem Karabiner in einen der Ringe einzuklinken
- Man kann zwischen Haupt- oder Steuerleine als Safetleash wählen (z.B. Steuerleinen für sanfteres Landen des Kites ohne Helfer oder auch für Einsteiger)
- Wechsel eines Kites zwischen zwei Kitern vereinfacht aufgrund des Karabiners
- Ausdrehen der Bar möglich (bei eingehängtem Karabiner an der Hauptleine), weil Safetyleine parallel zum Depowertampen durch die Öse läuft.
- Alle Manöver sind ohne Behinderung möglich
- Auslösen funktioniert selbst noch bei 20facher Verdrehung der Frontleinen
- Komplettes Ablösen der Safetyleash möglich dank Quickrelease (Man müsste natürlich auch noch in den Depower-Tampen und den großen Tampen ein Quickrelease einbauen um die Bar noch sicherer zu machen).
Nachteile
- Bei oftmaliger Verdrehung der Frontleine (>20mal) sollte man in den Depowerloop greifen und die Leine durch Drehen des Handgelenks ausdrehen um die 100%ige Funktionalität zu gewährleisten.
- Mehrmaliges Ausdrehen der Bar kann nur bei eingehängtem Depowerloop geschehen
- Beim Loslassen der Bar kann sich bei großen Kites (Stopper weiter oben in den Leinen) die Bar in den Leinen verhängen und einen erneuten Relaunch erschweren.
Nun aber der Fotoreport mit weiteren Erklärungen (Photos © Matl Lang ):
Das kompakte Set: Trapez mit Safetyleach und Bar.
Der Haken am Trapez mit angebrachter Safetyleash.
Man wickelt die Flugleinen praktisch bis zur Bar ab, keine Anhäufung von Tampen an der Bar.
Und hier das Herzstück der Safetyeinrichtung. (Der Wirbel erscheint wichtiger als er ist,
war aber bei der Entstehung gerade vorhanden) Lässt man die Bar los, wird die rote Leine (Frontleine) gezogen,
der Ball geht mit, bleibt aber an der Öse an der Bar hängen. Die Bar rutscht die Leine hoch und bringt so den Kite
zum Auswehen.
Die erste Idee: Doch leider nicht gut genug...
... daher hier kurz eingestreut, die aktuelle Version: Die Safetyleash geht nochmals durch
einen Ring am Depowerloop, um ein Verdrehen der beiden Tampen zu vermeiden.
Einfaches Einhängen mit Hilfe des Karabiners am Ring der Front-Safetyleine.
Die zweite Safetyleachoption am rechten Ende der Bar.
Auch ein Umhängen während des Fluges ist kein Problem.
Nochmals sehr gut zu erkennen, die Safetyleine als Weiterführung der rotmarkierten Frontleines.
Gesamtübersicht.
Die Bar kann aufgrund des dehnbaren Kabels problemlos hinter den Rücken gegeben werden.
Ausdrehen der Bar (Herunterhängende Leash aufgrund der zweiten Führung am Depowerloop mittlerweile beseitigt).
Der Test: Diesmal an der Bremsleine.
Die Bar rutscht entlang der Leine bis zum Stopper, der Kite hängt nur noch an einer Leine.
Der Kite öffnet sich und kommt zu Boden.
Nachdem alles so schön funktioniert hat, kann man sich schon mal ausrasten und die schöne Natur des benachbarten Tschechiens genießen!
Hier seht ihr nun noch die Endversion der Bar wie sie von Cabrinha geliefert wurde.
Angemerkt sei noch, dass mittlerweile fast alle Hersteller ihre Safetyleine (in diesen Tagen fast ausschließlich die 5te Leine) durch das Mittelloch laufen und eine weitere Führung am Depowertampen laufen lassen.
Insofern hat diese Idee, obwohl schon einige Jahre alt, immer noch Aktualitätswert. Dies erklärt auch, warum dieser Bericht noch nicht von der Seite verschwunden ist.
Angemerkt sei noch, dass mittlerweile fast alle Hersteller ihre Safetyleine (in diesen Tagen fast ausschließlich die 5te Leine) durch das Mittelloch laufen und eine weitere Führung am Depowertampen laufen lassen.
Insofern hat diese Idee, obwohl schon einige Jahre alt, immer noch Aktualitätswert. Dies erklärt auch, warum dieser Bericht noch nicht von der Seite verschwunden ist.




